Narzissmus hat zwei Seiten: Selbstverliebtheit im Sinne von ständiger Selbsterhöhung (I’m the best) und Fremdschädigung, d.h. Selbsterhöhung durch Erniedrigung und Demütigung von anderen.
Mobbing ist Fremdschädigung im Mob = Gruppe gegen eine Einzelperson.
Ein MORZI ist ein MasterOfRabulistikZickenalarmInstrumentalisierung, eine Meisterin in BallaBlaBla-Klatsch, Psychoterror, Missbrauch von anderen für eigene Zwecke.
Sich in der Gruppe am Leid einer Einzelperson zu laben, ist zutiefst verwerflich, geisteskrank und satanisch. Solche Menschen sind also von dämonischen Entitäten, also Instanzen, Wesen, besetzt.
In Christopher Marlowes Drama „Die tragische Historie vom Doktor Faustus“ (um 1592) verkauft ein brillanter Gelehrter aus reinem Wissensdurst und Gier nach Macht seine Seele an den Teufel. Er erhält 24 Jahre uneingeschränkte Zauberkraft, nutzt diese aber weitgehend für alberne Streiche und vergeudet seine wertvolle Zeit. Am Ende läuft die Frist ab, und er wird unweigerlich in die Hölle geholt.
Die Handlung im Detail
- Der Pakt (Prolog & Akt 1): Doktor Faustus hat alle akademischen Disziplinen des späten Mittelalters (Theologie, Medizin, Jura) gemeistert, ist aber frustriert über die Grenzen des menschlichen Wissens. Er wendet sich der schwarzen Magie zu. Trotz der Warnungen von zwei Engeln ruft er den Teufel Mephistopheles. Faustus schließt einen Pakt: Er erhält 24 Jahre absolute Macht und das Wissen der Hölle, im Gegenzug verschreibt er seine Seele Luzifer.
- Die Phase der Macht (Akt 2 & 3): Zunächst ist Faustus begeistert von seinen neuen Fähigkeiten. Er bereist die Welt, besucht den Papst, verspottet den deutschen Kaiser und lässt den Geist der antiken Schönheit Helena von Troja erscheinen. Er missbraucht seine grenzenlose Macht jedoch zunehmend für kleinliche Possen.
- Zweifel und Reue (Akt 4): Immer wieder plagen ihn Gewissensbisse. Er wird von Engeln dazu aufgefordert, den Pakt zu bereuen und Gott um Vergebung zu bitten, doch die dunklen Mächte (und sein eigener Stolz) hindern ihn daran. Er verfällt in tiefe Verzweiflung.
- Das Ende (Akt 5): Die 24 Jahre sind abgelaufen. In seiner letzten Nacht fleht Faustus verzweifelt um Gnade, doch es ist zu spät. Um Mitternacht dringen Dämonen in sein Zimmer ein, um seine Seele einzufordern und ihn für immer in die Verdammnis zu ziehen.
Die zentralen Themen
- Hybris (Maßlosigkeit): Faustus überschreitet die gottgewollten Grenzen des Menschen. Er will nicht länger sterblich sein, sondern strebt danach, selbst ein Gott zu werden.
- Sünde und Erlösung: Das Stück behandelt die theologische Frage, ob Faustus noch hätte gerettet werden können, wenn er aufrichtig bereut hätte. Mephistopheles macht deutlich, dass die Hölle für ihn kein physischer Ort ist, sondern ein innerer Zustand der Gottesferne.
MORZIS können nicht aufhören mit ihren schizophrenen, menschenunwürdigen, Menschenrechts-verletzenden Gewaltakten, die da in unserer Gesellschaft sind: