Das Thema des Teufels ist schon uralt.
Dieser wird in der Bibel als der fundamentale Gegenspieler Gottes und Versucher der Menschen beschrieben. Er trägt verschiedene Namen: Satan, Mephisto, Beelzebul (Herr der Fliege), Luzifer, Dämon, Monster.
Im Alten Testament bezeichnete der Begriff anfangs oft nur einen allgemeinen Gegner oder Ankläger im himmlischen Hofstaat. Im Neuen Testament wandelt sich das Bild: Der Teufel wird zum klaren, überirdischen Widersacher Gottes und der Gläubigen.
In unserer Gesellschaft versteckt sich der Teufel im krankhaften Narzissmus v.a. in 2 Formen davon. Im verdeckten, sogenannt weiblichen, und im malignen, bösartigen. Mit der bevorzugenden, verwöhnenden Erziehung von sogenannten Goldjungs werden Männer produziert von narzisstischen Müttern mit dem verdeckten, malignen Narzissmus, die gefährlichste Variante von krankem Narzissmus. Verdeckte, maligne Narzissten sind unsicher und haben ein Übermass an Hass. Darum nennt man sie auch Haters.
Das sind Verbrecher mind. gegen die Menschlichkeit. Oft ist auch noch organisiertes Verbrechen dabei mit Geld- & Versicherungsbetrug, Verrat, schwarzmagischen Ritualen wie z.B. Gossip. Aus diesen Jungs werden Psycho- & Soziopathen. Diese Männer haben die Dunkle Triade: Machiavellismus, Narzisstische Persönlichkeitsstörung, Psycho- & Soziopathie, welche sich in ADHS zeigt.
Viel zu viele CEOs, Chef Exekutierende Offiziere, also Chef-Feldherren, die andere einen Kopf kürzer machen, haben diese Dunkle Triade. Allen voran die Männer des Tiefen Staates.
Es ist die Leitneurose unserer Zeit.
In der Literaturgeschichte ist meines Erachtens Johann Wolfgang von Goethe’s „Faust“ das bekannteste Werk, wo das Satanische, Dämonische beschrieben wird. Es ist Goethe’s Meisterwerk: Mit Faust und Mephisto rast der Leser vom Himmel durch die Welt zur Hölle. Im Folgenden die Zusammenfassung dieses Literaturklassikers, genommen von „Get Abstract“ und gekürzt.
Faust ist unbestritten Goethes Meisterwerk. An der aus zwei Teilen bestehenden Tragödie hat der größte deutsche Dichter fast 60 Jahre lang gearbeitet. Dabei bezog er sich auf vielfältige Quellen, die sich um die mysteriöse mittelalterliche Figur des Dr. Faustus ranken – z.B. von Christopher Marlowe, veröffentlicht am 18.9.2026 -, der einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben soll. Goethes Faust schließt ebenfalls eine Wette mit dem Teufel (Mephisto) ab, denn als ewig strebender Mensch setzt er alles daran, einmal den Moment vollkommenen Glücks zu erfahren. Mephisto führt den Doktor mit Zauberkraft zu wunderlichen Orten: in eine Hexenküche und in die Walpurgisnacht. Mit Mephistos Hilfe verführt Faust die junge und unschuldige Margarete (Gretchen) und richtet sie damit zugrunde. Die Gestalt des Dr. Faust kann als typische Verkörperung des neuzeitlichen, wissens- und tatendurstigen Menschen gedeutet werden, der in seiner rücksichtslosen Glückssuche sich und seine Umwelt in die Katastrophe zieht. Die gereimten Verse entfesseln eine Sprachgewalt, die ihresgleichen sucht. Dass Goethe’s Faust der Klassiker schlechthin ist, zeigt sich auch daran, dass dem Leser in fast jeder Szene bekannte Zitate und Aphorismen begegnen, die von der prägnanten, eingängigen Form und der begeisterten Aufnahme des Werkes Zeugnis geben. Der zweite Teil der Tragödie (Faust II) ist weniger bekannt, komplexer und schwieriger zu verstehen.
Hier die Zusammenfassung:
Vorspiel
Bevor das Drama beginnt, treffen sich der Theaterdirektor, der Dichter und eine „Lustige Person“, um über das Stück zu sprechen. Der Theaterdirektor wünscht sich ein volles Haus, viel Aktion und eine Menge zu sehen, damit die Zuschauer ordentlich gaffen können. Den Dichter dagegen schreckt ein großes Publikum ab. Ein wahres Kunstwerk gehe in wilden Augenblicken wie diesen unter; es zeige sich erst über die Jahre hinweg in seiner Vollkommenheit. Die lustige Person findet dafür nur Spott: Der Dichter solle den Menschen jetzt und hier Spaß und Freude bereiten, denn die Poesie könne man durchaus auch kommandieren. Der Direktor will Taten sehen: Den Vorhang auf!
Prolog im Himmel
Im Himmel lobpreisen die Engel die Werke Gottes: Die Gestirne, deren harmonische Bewegungen im Sphärenklang verlaufen, sind Zeugnis für die Vollkommenheit der Schöpfung. Doch der Teufel, Mephisto, weiß anderes zu berichten: Er treibt sich unter den Menschen herum, die er überhaupt nicht vollkommen und interessant findet. Er bedauert sie sogar, denn trotz ihres Verstandes können sie keine großen Sprünge machen. Gott ist erzürnt und bringt das Gespräch auf Doktor Faust. Auch Mephisto kennt diesen ewig rastlosen, ewig strebenden Gelehrten. Er erbittet sich die Erlaubnis, Faust zu verführen. Der Herr hat nichts dagegen einzuwenden, denn er ist sich sicher, dass Faust den rechten Weg kennt und sich auch von Mephisto nicht davon abbringen lassen wird.
Fausts Studierzimmer
Faust verfällt in seinem hohen, engen Studierzimmer in trübe Stimmung. Trotz seiner wissenschaftlichen Titel und Auszeichnungen fühlt er sich nutzlos. Er glaubt, dass er keine wirkliche Erkenntnis gewinnen kann, dass er im Grunde genommen so dumm wie ein Narr ist. Weil er mit seinem Weltwissen nicht weiterkommt, hat sich Faust der Magie zugewandt. Er schmökert in alten Zaubersprüchen und Büchern des Nostradamus und beschwört einen Erdgeist, der ihm jedoch wieder entflieht. Da betritt Fausts Assistent Wagner das Zimmer, der sich bei seinem Meister etwas abgucken will. Doch Faust ist des kalten, mathematischen Verstandes Wagners längst überdrüssig. Er beendet rasch das Gespräch und hängt weiter seinen immer düsterer werdenden Gedanken nach. Schließlich will er sich sogar das Leben nehmen, um seiner jammervollen Existenz ein Ende zu bereiten. Die Schale mit Gift schon an den Lippen, rufen ihn die Osterchöre, die er plötzlich von draußen hört, zum Leben zurück.
Osterspaziergang
Faust begibt sich mit Wagner auf einen Osterspaziergang vor die Tore der Stadt. Das Volk begrüßt den gelehrten Herrn sehr freundlich und erweist ihm große Ehre. Wagner bewundert diesen Ruhm, hält aber vom geistlosen, dummen Volk nichts. Faust hingegen ist von der Herzlichkeit und auch von der frühlingsfrischen Natur ringsum innerlich sehr erbaut. Ein schwarzer Pudel gesellt sich zu den beiden Spaziergängern.
Des Pudels Kern
Der Pudel weicht Faust nicht von der Seite, als dieser sein Studierzimmer erneut betritt. Faust, von der Osterbotschaft inspiriert, möchte im Originaltext der Bibel lesen und sie übersetzen. Doch er kommt nur sehr langsam voran, weil er schon auf der ersten Seite ins Stocken gerät: „Am Anfang war das Wort“ erscheint ihm falsch. Er probiert es mit „Sinn“, „Kraft“ und landet schließlich bei: „Am Anfang war die Tat“. Der Pudel beginnt währenddessen mit wildem Gejaule und Geknurre. Faust ist verärgert und will das Tier nach draußen befördern. Da verwandelt sich der Pudel in Mephisto, der als fahrender Student gekleidet vor den Doktor hintritt. Faust unterhält sich mit ihm, der sich erst als „Geist, der stets verneint“ vorstellt und schließlich seine Identität preisgibt. Ein Pentagramm (fünfzackiger Stern) auf Fausts Türschwelle hindert den Teufel daran, das Haus wieder zu verlassen. Faust triumphiert und möchte diese Gelegenheit ausnutzen. Mephisto soll ihm seine Künste vorführen, worauf der Teufel einen Geisterchor beschwört, der Faust in süße Träume lullt. Während der Doktor schläft, befiehlt Mephisto einer Ratte, die Holzdiele mit dem Pentagramm zu zernagen, damit er fliehen kann.
Der Pakt mit dem Teufel
Doch schon bald erscheint Mephisto erneut vor Faust. Er bietet ihm einen Pakt an: Er will dem Doktor im Diesseits dienen und ihm alle seine Wünsche erfüllen, wenn Faust das Gleiche für ihn „drüben“ tut. Auf dieses Angebot geht Faust gerne ein, weil er das Jenseits ohnehin anzweifelt. Er weitet den Pakt sogar zu einer Wette aus, weil er nicht glaubt, dass ihm auf der Erde irgendetwas jemals völlig genügen könnte. Denn er kennt sich als jemand, der immer mehr möchte, als er bekommen kann. So lautet also die Wette: Gelingt es Mephisto, Faust so in irdisches Vergnügen einzuhüllen, dass dieser seine Rastlosigkeit vergisst und ganz im Augenblick aufgehen kann – dann kann der Teufel frei über ihn verfügen. Der pedantische Teufel will den Vertrag schriftlich fixieren; unterschrieben wird mit Blut. Mephisto will mit Faust nun in die Welt ziehen. Doch zuvor tauscht er mit dem Doktor die Kleider und hält einem hereintretenden Studenten einen satirischen Vortrag über die Wissenschaften – wobei er an keiner ein gutes Haar lässt. Nachdem der Student abgezogen ist, machen sich Faust und Mephisto auf die Reise: Auf Mephistos Zaubermantel fliegen sie los.
Auerbachs Keller
In der Leipziger Studentenkneipe „Auerbachs Keller“ werden die beiden Reisenden Zeugen eines wilden Saufgelages. Als Mephisto und Faust auftauchen, wollen die Studenten die beiden Neuankömmlinge aushorchen. Doch Mephisto weiß sie mit einem Zaubertrick zu überraschen: Er bohrt Löcher in den Tisch, die er von den Studenten mit Wachspfropfen verschließen lässt. Anschließend sehen die verdutzten Zecher, wie aus den Löchern Wein fließt, und zwar jede Sorte, die sie sich nur wünschen. Als einer der Studenten ein paar Tropfen vergießt, schlagen Flammen aus dem Wein. Die Trinker wittern Hokuspokus und gehen auf Mephisto los. Der jedoch verzaubert sie und entfernt sich rasch mit Faust, der sowieso wenig Gefallen an dem Gelage gefunden hat.
Hexenküche
Faust und Mephisto treten in eine Hexenküche ein, aber die Herrin des Hauses ist gerade nicht da. Faust will einen Trank, der ihn verjüngt. Als die Hexe schließlich zurückkehrt, braut sie ihm einen Saft, der dieses Wunder tatsächlich ermöglicht. In einem Spiegel erblickt der Doktor das Bild eines wunderschönen Mädchens. Er ist sofort von ihr hingerissen, seine Lust und sein Begehren sind geweckt. Mephisto verspricht ihm, dass er das Mädchen sogleich leibhaftig zu Gesicht bekommen wird.
Gretchen
Auf der Straße begegnet Faust der jungen Margarete. Er ist wie vom Donner gerührt von ihrer Schönheit, lobt aber auch ihre Reinheit und amüsiert sich über die schnippische Antwort, mit der sie seinen Antrag, sie zu begleiten, ablehnt. Sobald Mephisto zu ihm tritt, verlangt Faust von ihm, das Mädchen „herbeizuschaffen“. Diesen Wunsch spricht Faust mit einer solchen Hemmungslosigkeit aus, dass es selbst Mephisto zu schnell geht. Gretchen sei derart fromm, keusch und tugendhaft, dass er keine Gewalt über sie habe. Doch bei Fausts aufbrausender Liebesbrunst muss selbst Mephisto passen: Er verspricht, durch eine List ein Treffen mit dem Mädchen einzufädeln. Faust befiehlt Mephisto auch, für ein Geschenk zu sorgen. Am Abend schleichen sich die beiden in Gretchens Schlafgemach. Sie verstecken ein Schatzkästchen mit kostbarem Schmuck in ihrem Kleiderschrank. Schnell fliehen sie, als Gretchen ihr Zimmer betritt. Beim Auskleiden entdeckt sie das Schatzkästchen. Sie ist schier geblendet von dem Schmuck und fragt sich, wer ihr nur dieses Geschenk gebracht habe.
Die Ironie des Schicksals
Faust trifft erneut mit Mephisto zusammen. Der Teufel kocht vor Wut: Den Schmuck, den sie Gretchen gegeben haben, hat die Mutter des Mädchens zu Gesicht bekommen. Die hat sofort gemerkt, dass damit etwas nicht stimmen kann, und hat ihn gleich dem Pastor gebracht, der das Geschmeide völlig „selbstlos“ dem Kirchenschatz einverleibt hat. Doch während Mephisto über diese Ironie des Schicksals maßlos wütend ist, denkt Faust nur an Margarete, die sich nach dem Geschenk verzehrt. Er weist den verdutzen Teufel an, einfach einen neuen Schmuck zu beschaffen.
Verabredung zu viert
Mephisto jubelt Gretchen also ein neues Schmuckstück unter. Diesmal zeigt sie es nicht der Mutter, sondern ihrer Nachbarin Marthe. Plötzlich tritt Mephisto auf. Er überbringt eine Botschaft von Marthes Ehemann, der, wie er sagt, in Padua gefallen ist. Bei dieser Gelegenheit verabredet sich Mephisto mit den beiden Damen und kündigt auch Fausts Gegenwart an, der als fiktiver Zeuge den Tod des Gatten bestätigen wird. Faust ist von diesem Lügenspiel nicht begeistert. Dennoch findet die Verabredung zu viert statt. Faust geht mit Gretchen spazieren, während die Nachbarin Mephisto mit eindeutigen Avancen bedrängt. Gretchen spielt mit einer Blume das „Er liebt mich, er liebt mich nicht“-Spiel und Faust gesteht ihr seine Liebe. Die beiden treffen sich im Gartenhäuschen, wo sie sich küssen. Gretchen ist dem galanten Doktor auch verfallen.
Eine Liebesnacht mit Folgen
Mephisto facht das Feuer der Leidenschaft bei Faust weiter an, der wohl von der Gefahr weiß, die seine Beziehung zu Gretchen mit sich bringen kann. Schließlich ist ihm das aber egal. Er trifft sich erneut mit Gretchen, die ihn in ein Gespräch über die Religion verwickelt und ihm erklärt, dass Mephisto ihr zuwider ist. Sie verabreden sich zu einer Liebesnacht in Gretchens Zimmer. Damit die Mutter nichts merkt, gibt ihr der Doktor ein Fläschchen mit einem Schlaftrunk mit – der für die Mutter jedoch tödlich ist.
Gretchens Unglück
Am Brunnen muss Gretchen miterleben, wie ein anderes Mädchen verspottet wird. Sie hat sich mit einem Kerl herumgetrieben, der sie nun schwanger verlassen hat. Es wird deutlich, dass Gretchen dasselbe Schicksal befürchtet. Im Zwinger, einem Ort zwischen der inneren und äußeren Stadtmauer, fleht sie die Gottesmutter Maria um Hilfe an. Gretchens Bruder Valentin, ein Soldat, kehrt in das Städtchen zurück. Die Spatzen pfeifen es bereits von den Dächern, dass Gretchen eine Affäre hat. Für den Bruder, der die Tugendhaftigkeit seiner Schwester immer gerühmt hat, ist dies die größte Demütigung. Er erblickt Faust und Mephisto am Fenster seiner Schwester und greift die beiden an. Faust ersticht Gretchens Bruder mit einem von Mephisto geführten Degen. Noch bevor Valentin stirbt, klagt er seine Schwester lautstark der Hurerei an. Gretchen ist erschüttert: Neben der eigenen Schande ist sie nun auch für den Tod der Mutter und des Bruders verantwortlich. Im Dom, wohin sie sich flüchtet, klingen ihr nur die Lieder des Jüngsten Gerichts entgegen. Sie bricht zusammen.
Walpurgisnacht
Während Gretchen leidet, führt Mephisto Faust auf einen Berg, den Brocken, um an der Walpurgisnachtfeier der Hexen und Hexenmeister teilzunehmen. Faust stürzt sich in das derbe Getümmel und nimmt Teil an den zotigen Späßen der Unholde, die zum Brocken ziehen. Doch schließlich hat er eine Vision Gretchens, die er gefesselt und mit durchgeschnittener Kehle erblickt. Mephisto will Faust zerstreuen und lenkt seinen Blick auf ein Dilettantentheater, das den „Walpurgisnachttraum“ aufführt.
Gretchens Ende
Faust hat von Gretchens Unglück erfahren: Sie sitzt im Kerker und erwartet ihre Hinrichtung, weil sie, von aller Welt verlassen, ihr Kind ermordet hat. Faust gibt Mephisto die Schuld dafür, doch der Teufel weist diese von sich, schließlich habe er nur das getan, was ihm von Faust befohlen worden sei. Mephisto und Faust reiten auf Zauberpferden in die Stadt. Als Faust die Zelle betritt, um Gretchen zu befreien, hält sie ihn zunächst für den Henker, bevor sie ihn erkennt. Faust mahnt zur Eile, doch Gretchen, geistig verwirrt, denkt nur an den Kindsmord. Als schließlich auch noch Mephisto auftaucht, erkennt sie in ihm den Teufel, bittet Gott um Gnade und bleibt im Kerker zurück, während Faust und Mephisto im Morgengrauen fliehen. Mephisto hält Gretchen für gerichtet – doch eine „Stimme von oben“ verkündet ihre Rettung. Hier endet das Drama – Fausts Schicksal erfüllt sich erst in Faust II.