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KUNST · 03. September 2026

Camorra (1986)

von admin, Verlegerin
03. September 2026  ·  ca. 3 Min. Lesezeit

Mobbergangs sind wie mafiöse Kultfamilien und -gruppen aufgebaut:

Mobbingboss im Hintergrund, der seine Handlanger fürs Drecksgeschäft hat. In morzisstischen Familiensystemen herrschen Unregeln, Ungesetze, Unrechte, also UnNgeRECHTigkeiten wie bei der Mafia. Mobbing ist organisiertes Verbrechen.

Die Machenschaften von solchen Kult-Clans wurden schon in einigen Filmen und Reality Soaps veröffentlicht. Hier stelle ich einen der Kultgruppe Camorra vor, die in der Region Campania mit Hauptstadt Neapel vertreten ist. Regie und Drehbuch von Lina Wertmüller. Der Text ist von Wikipedia.

Camorra ist ein sozialkritisches italienisches Filmdrama, das im Umfeld der Camorra und des Heroin-Handels in Neapel spielt.

Handlung

Die frühere Prostituierte Annunziata versucht, als Besitzerin einer Pension ein legales Leben zu führen und ihren Sohn aus den kriminellen Machenschaften der Camorra herauszuhalten. 

Eines Tages versucht der Verbrecher Baba Rocco, nicht nur bei ihr Geld einzutreiben, sondern auch, sie zu vergewaltigen. Sie wehrt sich, und während des Kampfes wird Baba plötzlich von hinten erschossen. Der Mörder steckt ihm außerdem eine Spritze in den Hoden. 

Die Polizei ermittelt im Tanzclub von Toto, der in Annunziata verliebt ist und versucht, ihr beim Kampf gegen die Camorra zu helfen. Er rettet Annunziatas Sohn, als zwei Dealer versuchen, ihn heroinabhängig zu machen.

Annunziatas Ex-Freund Frankie, Vater ihres Sohnes, begehrt sie noch immer und versucht vergeblich, sie in ein letztes großes Rauschgiftgeschäft zu verwickeln, mit dessen Erlös er sich mit ihr zusammen im Ausland zur Ruhe setzen will. 

Frankies Geschäftspartner ist der Bauunternehmer Tony. Dessen Frau Carmela ahnt nichts von den Verstrickungen ihres Mannes. Auch sie wehrt sich gegen die Camorra, seit ihr Sohn durch Heroin umgekommen ist. 

Frankie und Tony kommen mit ihren illegalen Geschäften dem Rocco-Clan in die Quere. Der alte Guaglione Rocco versucht, den Clan aus dem Rauschgifthandel herauszuhalten, aber er kann sich gegen seinen Sohn Tango nicht durchsetzen. 

Dieser hält Frankie für den Mörder seines Bruders und verhört Annunziata in seiner Villa. Während die Polizei die Villa stürmt, wird auch Tango von dem geheimnisvollen Mörder ermordet. Es kommt zum Showdown. In der Schlussszene schüttet Guaglione einen Sack Heroin aus.

Kritiken

Das Lexikon des internationalen Films befand: 

„Lebendig und sinnlich inszenierte Tragikomödie mit kriminalistischen Versatzstücken, die die Verfilzung verbrecherischer Machenschaften und männlich-rücksichtsloser Geltungssucht anprangert und in der Menschlichkeit und Würde der Frauen Hoffnung auf Veränderung entdeckt.“

Dieser Film zeigt kristallklar die auf, wie nicht nur die Mafia (als Überbegriff von solchen meist Familien-Clans mit verbrecherischen Handlungen) funktioniert, sondern auch wie Mobbergangs fungieren. Nämlich genau gleich.

Bei Mobbing geht es aber nicht um Drogen, sondern um meist psychische Gewalt.

Was dieser Film auch schön aufzeigt, dass die weibliche Kraft auf Menschlichkeit und Würde ausgerichtet ist – und die dürfen wir in unserer Gesellschaft wieder hervorzaubern, v.a. die Männer.

Das braucht Eier. Es braucht also Eiermänner!

INSPIRATION CONTRA MOBBING PRO GESUNDHEIT PRO GERECHTIGKEIT KUNST