„Nie, nie, nie, nie schäme ich mich für meine Narben. Sie sagen mir lediglich, dass ich stärker war als wer auch immer mich vernichten wollte.“
Dieser Affire für mich stand ganz am Anfang des SURVIVOR BOOT CAMPS, nachdem Arsène zu seiner Mutter zog. Er entstand aus folgenden 2 Leitsätzen:
Winston Churchill (1874-1965) war ein wissensdurstiger Staatsführer Englands. Er war berühmt für seine Liebe zu Kunst und Literatur, daneben aber auch Politiker, Armeeoffizier und Schriftsteller. Er war einer der aktivsten Anti-Nazi-Kämpfer der Vorkriegszeit und war 1940 – 1945 während des 2. Weltkrieges und 1951 – 1955 ein 2. Mal britischer Premierminister.
Churchill war schon sehr alt, als er von einer Universität eingeladen wurde, einen Vortrag zu halten. Als er den Saal betrat, waren tausende von Menschen versammelt. Der Dekan stellte Chruchill natürlich als den damals bedeutendsten lebenden Engländer vor mit der nun wichtigsten Rede im hohen Alter. Unter tobendem Applaus ging Churchill aufs Podest und sagte Folgendes:
„Never, never, never, never give up.“ – „Geben Sie nie, nie, nie, nie auf.“
Und dann war die Rede fertig.
Wenn wir Churchill’s Leben genauer betrachten, wird klar: Nichts war dem alten Mann so wichtig wie diese eine Botschaft: Wer aufgibt, hat verloren. Wir können viele Fehler machen – die kann man korrigieren. Egal wie viele Probleme man hat – die sind lösbar, eins nach dem anderen. Wenn wir aber aufgeben, ist es vorbei. Wer einmal aufhört zu träumen, wird höchst wahrscheinlich nie mehr anfangen zu träumen.
Von Priska Kugler, der ehemaligen Sozialarbeiterin an der sek1march, bekam ich in einer sozialpsychologischen Beratung bei ihr während meines 1. Mobbing-Prozesses den Spruch:
„Schäme dich niemals für eine Narbe. Sie bedeutet einfach nur, dass du stärker warst als was auch immer dich zu verletzen versuchte“ – mit einer Löwin als Bild.
Aus diesen beiden Sprüchen machte ich meinen Inspirationsspruch, mein Affire, meine Anfeuerung am Anfang des Textes.